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Leonardo da Vinci

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jan hendrik niemeyer - seit 1992 -

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Leonardo’s Gürtel-Studienbücher

auf daß

der Gedanke mit der Niederschrift Hand in Hand gehen konnte

Leonardo da Vinci. I Codici Forster. 3 Manuskript-Bde. Ca. 1493-1505. Voll-Facsimiles im Originalformat (9,2-14,4 x 6,3-10 cm, 55, 160, 89 Bll., zahllose Illustrationen, unbeschnitten) und den Originalfarben (Rötel und braune Feder). Mit 3 Transkriptions-Bdn. nebst italien. Kommentar (32,7 x 23,3 cm, XXVIII, 70 SS., 3 Bll.; 1 Bl., XXII, 144 SS., 1 Bl.; 1 Bl., XIV, 60 SS., 1 Bl.; 2seits unbeschn.). Hrsg. v. Augusto Marinoni. (1992.) Imit. Pgt.-Einschläge mit Kordel + Stäbchen (davon Bd. I bewußt nicht eingehangen) bzw. OBrosch. mit Büttenumschlag in 3 dunkelbraunen, seidenausgeschlagenen Orig.-Leder-Kassetten mit Zierbünden und goldgepr. Rückentitel.

EDIZIONE NAZIONALE. – Eins von 998 Exemplaren (+ XXV außerhalb des Handels). – Titelei in Rot + Schwarz.

„ Ein grosser handschriftlicher und artistischer Schatz von Leonardo war bis 1796 in der Ambrosiana zu Mailand … und 5 in noch kleinerem Formate, wahrscheinlich Studienbücher, deren der Künstler an seinen Gürtel gehängt immer bei sich trug, um Skizzen und Notizen zu machen … “

(Nagler).

Also jene Keimzellen des Werdens, die dem Fertigen so unendlich viel voraus haben, weil intimste Zeugen jener ständigen Unruhe, wie sie Vulkanen eigen ist. Und nie ist jemand unruhiger gewesen als Leonardo, unfähig dadurch, „Schöpfungen zu vollenden, die noch in ihren Trümmern durch viele Jahrhunderte nachwirken werden“ (Rosenberg). Deren erste, spontane Zuckungen sich aber in diesen Studienbüchern manifestieren und in die Weite und Tiefe eines Geistes führen,

„ welchen zu schaffen nicht mehr in der Macht der Natur liegt “ ,

wie es der junge Melzi angesichts des Toten instinktiv spürte und wie die Nachwelt es noch Jahrhunderte später (Rosenberg) bestätigte.

Studienbücher dieser Art denn auch die vorliegenden, die gleich allen anderen Manuskripten des Meisters auf Melzi übergegangen und noch bei dessen Tode (1570) beisammen waren, dann aber schließlich in wesentlichen Teilen an Pompeo Leoni (gest. 1610), den 1. Bildhauer am Hofe Philipps II. gingen, um sich dann zu zerstreuen.

Thematisch enthalten sie unter vielem anderen
wichtige Studien und Erkenntnisse zu Geometrie ,
Hydraulik und Physik ebenso wie
Beobachtungen natürlicher Abläufe , zu Kosmologie und Geist , indes
zahlreiche Pferdeskizzen (Bd. III)
dem offenbar grandios angelegten Reiter-Monument
für Francesco Sforza von Mailand gelten , dessen unvollendetes Modell
übermütige Soldateska 1499 zerstörte .

Aber selbst noch der raffinierte Dekorateur der Maskenbälle und Feste des Mailänder Hofes offenbart sich in ihnen. Faszinierende und schöne Skizzen und Zeichnngen auch sie, Beispiele des ständigen Rotierens des Universalgenies.

Geschrieben in seiner typischen Manier von rechts nach links, gelten die Rötel-Eintragungen als die unterwegs vorgenommenen, während die häuslichen mit der Feder erfolgten. Als zeitlich frühester Anhaltspunkt ergibt sich 1493. Dies in Widerspruch zu Leonardos Hinweis auf S. 3 des 1. Bandes, am 12. Juli 1505 denselben in Gebrauch genommen zu haben.

Diese mit dem Namen John Forsters als dem letzten Vorbesitzer (1873-1876) verbundenen Codices sind geradezu prädestiniert, „das Sammeln aus einer Frage des Besitzes (zu einer) der Bildung“ zu entwickeln. Denn

„ Der Sammler steigert den Genuß an seinem Besitz

durch die Freuden des Forschers .

(Und) die(se) Tätigkeit des Sammlers hat vor anderen Bildungsmitteln voraus,

daß sie Kräfte entwickelt .

Kräfte der Sinne , des Geistes und der Seele “

(Alfred Lichtwark).

Erleben Sie daher , wie hier „das universalistische Menschentum der ital. Renaissance seine reichste Verkörperung erfahren und (wie) jene Durchdringung von Kunst und Wissenschaft … sich bei keinem ihrer Repräsentanten so tief vollzogen hat wie bei Leonardo.

„ Allein seine Leistungen auf naturwissenschaftlichem und technischem Gebiet würden genügen, ihm einen hervorragenden Platz in der Geschichte der Menschheit zu sichern – als Künstler gehört er … zu den Vollendern der Renaissance “

(Jahn).

Dieser unendlichen Vielfalt begegnen Sie hier an ihrer reinsten Quelle .

Sie nehmen die Studienbücher zur Hand und fühlen sich ganz nah den Originalen. So perfekt sind sie gemacht worden.

Von einem Hause ,

das schon Zeitgenosse Leonardos war !

Das in Florenz präsent war , noch bevor der 1493er erste Eintrag erfolgte !

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