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jan hendrik niemeyer - seit 1992 -

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„ Die kostbarste Sammlung ,

die jemals auf dem Markte war “

Wolffheim – Musikbibliothek des Herrn Dr. Werner Wolffheim, Versteigerung der. 4032 Lots. Je 2 Text- + Tafeltle. in 2 Bdn. Bln., Breslauer/Liepmannssohn, 1928/29. Gr.-8°. 3 unnum. Bll. Titelei, 287 SS., 2 Bll. Schätzpreis-Liste, 1 Bl. Titel + Inh. (Tafelteil); 3 unnum. Bll. Titelei, 576 SS., 3 Bll. Schpr.-Liste, 1 Bl. Titel + Inh. (Tafeltl.). Mit

zahlreichen tlw. ganzseit. (12 farb.) Abbildungen auf 89 Tafelseiten .

Dunkelgrüne HLwd.-Bde. d. Zt. m. Lwd.-Ecken u. goldgepr. RTitel. nebst Fileten sowie beigeb. 4 OVorder.- + 2 Rückumschlägen.

Löffler-Kirchner III, 596; Philobiblon I, 1928, S. 16. – Durchgängig mit hs. Ergebnissen, in Bd. I in größerer Bleistift-, in II in sauberer kleiner Tintenschrift. – Mit bibliographischem Verzeichnis der benutzten Quellenwerke. – Der mitgeb. VUmschlag. von Bd. I unten am Deckel 5,5 cm eingerissen (hinterlegt), Bd. II mit seitenmäßig in sich verdruckter Schätzpreisliste und mit minimaler seitlicher Vorderdeckelläsur. – Schönes Exemplar.

„ Die kostbarste Sammlung von Musikbüchern aller Art, die jemals auf dem Markte war … Der Ruf dieser berühmten Bibliothek und ihres Besitzers (1877-1930), der gemeinsam mit … Hermann Springer und Max Schneider Eitners Quellenlexikon fortsetzte, ist auch außerhalb der Musikwissenschaft so fest gefügt, daß wir es uns ersparen dürfen, auf die einzelnen Kostbarkeiten … besonders hinzuweisen … Die bedeutendste Sammlung gleicher Art, die vor der Wolffheimschen angeboten wurde, war die von F. J. Fétis (1784-1871) … (die) in den Besitz des belgischen Staates (gelangte). Sein Katalog (1877) bildet noch heute einen der wichtigsten Berater und ein bibliographisches Quellenwerk von Rang. Vergleicht man die Bestände der Wolffheimschen Bibliothek mit dem Inhalt des Fétis’schen Kataloges, so darf der Wolffheimschen Bibliothek wortwörtlich derselbe Ruhm zugestanden werden, der von dem Verfasser des Fétis’schen Kataloges … im Vorwort festgestellt wird …

Im ersten Teil (der Versteigerung) erregte die Abteilung von 30 gedruckten Tabulaturen geradezu Sensation … Jetzt nun aber kommt eine jener Abteilung würdige, prachtvolle und einzigartige Ergänzung, nämlich eine Sammlung von Tabulaturen in Handschrift, die 34 Nummern umfaßt. Solch einen reichen Bestand an dieser kostbaren und ungemein seltenen Literatur war noch niemals in Privatbesitz vereint … (und der nur wenige öffentliche Bibliotheken gleichkommen. “ [Ein „Kurzes Verzeichnis der Tabulatur-Drucke“ hatte Wolffheim für Martin Breslauer zum 16. Dez. 1921 zusammengestellt und in 20 Explren. als Privatdruck auf der Handpresse der Officina Serpentis herstellen lassen.])

(Aus den Vorbemerkungen der Versteigerer.) – Entsprechend Löffler-Kirchner 1937:

„ … Musikhistoriker u. Bibliophile in Berlin, besaß eine kostbare Slg. von Musikbüchern … vielen Seltenheiten, wertvollen Hss., die der des Fétis (s. d.) ebenbürtig war; sie wurde 1928-29 … für 600.000 Mark versteigert … “.

(Vergleich zu letzteren: unser in eben jenen beiden Jahren – „Bauen war damals teuer“ , so ein Lokalchronist – vom Bad Godesberger Villenerbauer Karl Schwarz errichtetes früheres 300 qm-Wohnfläche-Haus kostete nur ein Zehntel!)

Der bibliographisch hervorragend gearbeitete, unverzichtbare Katalog in nicht zuletzt dank seiner Bindung adäquat wohlverwahrtem Exemplar.

Angebots-Nr. 14.672 / EUR  335. / export price EUR  318. (c. US$ 384.) + Versand